Mit einer Photovoltaikanlage wird Strom aus Sonnenstrahlen gewonnen

In ganz Norddeutschland baut die P.S. Rode GmbH mit seinen 25 Mitarbeitern Photovoltaikanlagen.

In Walle im Celler Westkreis hat er jetzt gerade das größte Projekt auf dem Kuhstall von Heinz-Hermann Hemme fertig gestellt: Eine 300 Kilowatt-Anlage, die aus 1660 einzelnen Modulen besteht.

Von Lothar H. Bluhm WALLE.

„Geschafft…“, atmet Matthias Lindhauer: Zusammen mit seinen Kollegen Tim Tress und Hans-Heinrich Meyer hat das Team in den letzten sechs Wochen insgesamt 1660 „Crystalline Silica PV Module“ für die 300 kw-Solaranlage auf dem Dach in Walle installiert. „Das ist die größte Photovoltaikanlage, die wir bisher im Landkreis Celle gebaut haben“, freut sich mit seinen Männern auch Chef Klaus-Helmut Rode, Geschäftsführer der P.-S.-Rode GmbH in Habighorst und zeigt auf die in der Sonne glitzernden Fläche.

2400 Quadratmeter beträgt die nach Süden zeigende Dachschräge, auf der die Männer die Anlage befestigt haben. Zunächst mit einem dichten Gitternetz von Alu-Schienen und Leichtmetallleisten, dann mit Schrauben und Ösen. Dabei ging der landwirtschaftliche Betrieb von Heinz-Hermann und Stephanie Hemme weiter: Die 450 Kühe wurden unten im Stall weiter in ihrem Melkkarussell gemolken und konnten anschließend wieder zum Fressen und Ruhen in den Stall zurückkehren. „Die Bauarbeiten haben nicht weiter gestört“, stellt Hemme dem Rode-Team ein gutes Zeugnis aus. Bereits bei der Planung des Stalles vor vier Jahren hat er die Statik so ausgelegt, dass Solarmodule auf das Dach kommen können. Immerhin wiegt jede der 1660 gläsernen Platten 20 Kilo. –

Nun, da der Milchpreis im Keller ist, ist es soweit, an die Ausnutzung der Sonnenenergie zu denken. Insgesamt 2500 Meter Befestigungsschienen haben die Fachleute auf dem Dach angebracht und rund 22 Kilometer Kabel verlegt. „Wir haben 28 Wechselrichter angeschlossen“, zeigt Rode auch die Dimension auf, die die Anlage erfordert. Dadurch wird die durch die Solarzellen gesammelte Energie in Strom umgewandelt, die jetzt in das öffentliche Netz der SVO-Energie eingespeist wird. Nach Einschätzung von SVO-Pressesprecher Ralf Horst gehört diese Anlage in Walle ganz sicher zu den Top-Ten im Gebiet des Unternehmens. Er vergleicht die durch die neue Solaranlage erzeugten 300 Kilowatt mit dem Bedarf von fast 60 Haushalten.

Mit seinem skeptischen Blick zum Himmel möchte Heinz-Hermann Hemme am liebsten die dichten Wolken zur Seite schieben, die sich gerade vor die Sonne gelegt haben. „Nach Regen kommt Sonne“, macht Klaus-Helmut Rode dem jungen Energiewirt Mut. Gut zu tun hat zurzeit die P.-S.-Rode GmbH. Sie baut in ganz Norddeutschland Photovoltaikanlagen: „Aber das hier in Walle ist momentan unser größter Auftrag“, denkt Chef Rode und ergänzt: „Im Umkreis von 300 KM gibt es keine größere Anlage.“

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